00:02
Liebe Freunde, es ist heiß, es ist Sommer und wir haben für euch eine Sommer-Bonus-Folge mit den Waffeln einer Frau aufgenommen. Es ist bereits die zweite und das ist bisher sehr erfolgreich und macht sehr viel Spaß. Liebe Ina, heute hast du mir zur Überraschung einen ganz tollen Gast eingeladen.
00:21
Ja, wir haben eine Bewerbung bekommen. Es waren ja sehr viele Bewerbungen von euch dabei, die gesagt haben, sie wollen mal eine Folge mit dir zusammen machen. Und heute ist es Claudia Teubner, eine Hörerin von uns, die Traumdeuterin ist. Sprichwert verrückt.
00:32
Und jetzt mal ganz ehrlich, zum Thema Traumdeutung sind mir vier Seiten Fragen eingefallen. Zum Beispiel möchte ich von ihr wissen, wer sind die Klienten, die sich ihre Träume deuten lassen? Wie beginnt man so ein Gespräch? Gibt es eine Logik im Traum? Was mache ich, wenn ich ständig von Sex träume? Also ich frage für eine Freundin.
00:48
Schöne Einstiegsfrage.
00:51
Träumen alte Leute anders als Junge? Auch eine Frage von einer Freundin. Also das und vieles mehr werden wir natürlich feinstens investigativ und journalistisch herausarbeiten. Und da freue ich mich drauf, weil das ist natürlich auch mal was ganz anderes.
01:05
Und apropos was ganz anderes, bevor wir in die Folge rein starten, wollten wir nochmal darauf aufmerksam machen, dass du ein YouTube Live hast am 26.8. Das wissen doch schon alle da draußen. Ja. Sichi ist sichi, deswegen machen wir es nochmal. 26.8., also gar nicht mehr so lange hin. Um 18 Uhr wird es einen mit den Waffeln einer Frau live on the beach geben. Übertragen bei YouTube. Klingt gut. Mit dem Übertragungswagen sind wir vor Ort. Auf dem Barbaradio-Kanal.
01:33
Es gibt ja inzwischen mehrere Kanäle mit mir. Es ist der Barbaradio-Kanal.
01:37
Darf ich vielleicht schon sagen, wer kommt? Darfst du an dieser Stelle.
01:40
Die Wolter-Zwillinge, die habe ich mir immer schon gewünscht. Die passen ja hier nicht in mein kleines Studio rein. Deswegen freue ich mich so, dass ich die dann am Beach gleich, weißt du, in Badehose und Strandkorb da abgreifen kann. Und natürlich die wunderbare Simone Tomala. Also das wird sehr lustig. Und ich glaube, wir sind alle der Unterhaltung und dem Spaß sehr zugetan. Ich freue mich drauf.
01:59
Aber jetzt hören wir rein in unsere Sommerspezial-Folge. Es ist eine Community-Folge, denn die Dame, die wir jetzt gleich hören, unsere Traumdeuterin, die hat sich tatsächlich bei uns beworben. Viel Spaß.
02:21
So, liebe Freunde, herzlich willkommen zu einer Folge mit den Waffeln einer Frau, die heute mal ganz anders ist als sonst. Wir haben nämlich eine Frau, eine Hörerin aus unserer Community bei uns sitzen, die sich bei uns beworben hat. Sie ist Traumdeuterin und ich freue mich so, dass ich heute mit ihr über Träume sprechen kann. Es wird eine wunderbare Stunde werden. Herzlich willkommen. Hier ist Claudia Teutner. Oh, danke schön, Barbara.
02:46
Oh Mann, ich war die ganze Zeit nicht aufgeregt. Jetzt bin ich so ein ganz bisschen aufgeregt.
02:50
Aber weißt du, das Gute ist ja, du weißt ja, worüber du sprichst. Das hat man ja auch nicht immer so, dass man einen Partner gegenüber sitzen hat, der sein Thema kennt. Und ich stelle Fragen und du musst ja nur auf das antworten, was du sowieso kennst, weißt du? Super gerne, ich freue mich. Ich müsste eigentlich aufgeregt sein. Bist du nicht aufgeregt? Ich dachte, du bist auch aufgeregt. Ein bisschen schon, aber Träume ist für mich ein so weites und auch doch irgendwie entferntes Feld, dass ich da, weißt du, da bin ich irgendwie jetzt, ich bin jetzt nur noch Journalist. So. Also, Claudia, das ist toll.
03:21
Du bist ja nicht unbedingt aus den Medien, aber du bist es doch gewohnt, auch mal im Fernsehen zu sprechen.
03:26
Ja, wahrhaftig. Du, also ich glaube, es war, darf ich den Sender nennen? Natürlich. Ja, okay, RTL und Sat.1 und da wurde ich auch wirklich mal interviewt. Ja, da haben sie so ein ganz, ganz tolles Video von mir gedreht und da haben sie auch unterschiedliche Fragen zu den Träumen gestellt und Und das hat richtig Spaß gemacht. Das war übrigens auch hier in Berlin.
03:44
War cool. Ja, man muss halt sagen, das Thema Träume, das ist, glaube ich, was, da kann jeder mitreden. Also ich führe ja viele Gespräche und manchmal habe ich Schlafexperten oder ich habe Ernährungsexperten. Und das sind so Themen, das lieben alle Menschen, weil jeder hat dann noch eine Frage und sagt, ach, jetzt wollte ich auch nochmal was wissen. Ich träume immer von dem roten Auto, was auf mich zufliegt, keine Ahnung. Und ich glaube, das ist einfach was, das wird heute viele Menschen glücklich machen.
04:06
Oh ja, auf jeden Fall. Und ich kann dir auch aus der Erfahrung sagen, dass es total interessant ist, weil die Träume hast ja nur du. Das heißt, den Film, den du in der Nacht siehst, du bist der einzige Zuschauer. Nur du hast diesen Traum. Und das ist so individuell. Und natürlich ist man gespannt darauf, was bedeutet das denn eigentlich? Was will mir dieser Traum sagen? Und dann ist man natürlich total glücklich, wenn sich vielleicht schon mal jemand damit beschäftigt hat und dir vielleicht so ein paar Antworten geben kann.
04:33
Ja, was jetzt ein bisschen doof macht, finde ich, dass es nur für mich produziert wird, dieser Film und ich als einziger Zuschauer im Kino sitze. Man kann halt hinterher auch nie mit jemandem drüber reden. Und das finde ich das Doof an Träumen. Weil ich will eigentlich gerne am Morgen aufwachen und dann, weißt du, rübergucken und sagen, krass, oder? So, und dann ist es so, dass man dann so, man kennt das ja von sich. Du, ich war irgendwie gerade in so einem Raum und da waren irgendwie, keine Ahnung, dann erklärt man irgendwas und der andere, den interessiert es gar nicht, weil der kann sich das nicht vorstellen. Und man bleibt ja nicht nur mit den Bildern zurück bei einem Traum, sondern vor allem mit dem Gefühl, oder?
05:09
Ja, absolut. Also Gefühl ist natürlich die Grundsubstanz. Aber was ganz interessant ist, wenn du das deinem Partner oder einer Freundin erzählst, du, ich habe heute Nacht von dir geträumt, dann bist du praktisch zu zweit auf dieser Bühne, weil der andere fragt natürlich auch, okay...
05:24
Wie sah ich aus? Über was denn genau? Das stimmt. Und du hast natürlich recht. Die Grundsubstanz von Träumen ist das Gefühl. Und du kennst das vielleicht auch. Manchmal wacht man auf und ist irgendwie so ein bisschen verwirrt. Oder vielleicht hat man auch manchmal ein bisschen Angst und denkt, boah, das war ja ein spooky Traum. Oder manchmal ganz neutral. Oder ja, ich habe mal davon geträumt, das war so toll. Ich hätte dich gerne mitgenommen in den Traum. Weil das war in einer Arena und da waren so Trapeze aufgebaut.
05:53
Und Helene Fischer war da.
05:59
Ich glaube, die kannte ich damals noch nicht. Okay, gut. Sie war sicher da, aber du hast sie nicht gesehen. Genau, ich habe sie noch nicht erkannt. Und dann bin ich von einem Trapez zum nächsten und alles hat sich total leicht und schön angefühlt. Und ich bin wirklich auch mit diesem Traum aufgewacht. Und ich konnte mich noch daran erinnern, wie ich von einem Trapez zum anderen... Und diese Leichtigkeit, wenn ich dir das erzähle, du spürst es vielleicht jetzt auch schon. Total. Richtig. Und das teilst du natürlich auch mit deinem Gegenüber. Diese Fröhlichkeit, manchmal auch Traurigkeit, manchmal halt eben auch Ärger und Wut.
06:32
Aber diese Freude, das ist auch cool, wenn du das dann jemandem erzählst.
06:35
Ich habe einen Freund, der kann so toll seine Träume erzählen und der schmückt das dann so aus. Und der hat auch einen Traum, den ich mit ihm teile. Das werden wir später erst besprechen. Ein fürchterlicher Traum. Und dann ist das auch sehr, sehr, sehr amüsant. Aber jetzt lass uns erstmal ganz kurz bei dir bleiben. Du bist also Traumdeuterin und hast uns ein wunderbares, ich möchte fast sagen, Bewerbungsschreiben geschickt, weil du bist mit den Waffeln einer Frau Hörerin, oder?
06:59
Ja, absolut. Ich finde dich absolut cool. Ja, was ich an dir mag, ist diese lockere und leichte Art. Und dann habt ihr diese Bewerbung ausgeschrieben. Ich bin ja am Newsletter. Ich kann das über den Newsletter bekommen. Ach, du bist das. Ich bin aber schon lange.
07:17
Ich dachte, ich stelle dich mal vor, du.
07:21
Gut. Da bin ich. Und dann habe ich da draufgeklickt, dachte ich mir, ach wie cool, da kannst du dich gleich bewerben. Und ich wollte schon immer mal diese Waffeln essen, ja? Und soll ich dir was sagen? Ich habe mir vorgestellt, du stehst wirklich da und backst die Waffeln.
07:35
Das habe ich gedacht. Soll ich dir heute was sagen? Ich habe sie immer gebacken und jetzt ist unsere, also sagen wir so, ich habe sie immer, also wir haben sie zusammen gebacken, aber die federführende Frau, die eigentlich sonst die Waffeln backt, die ist heute nicht da und deswegen kommen sie heute aus der Tüte. Aber guck mal her, ich habe schon getestet.
07:52
Darf ich auch mal? Ich muss unbedingt mal
07:55
Darf ich mal abbeißen?
07:56
Was steht denn auf deinem Schildchen da drauf? Traumhaft gute Waffeln. So toll.
08:01
Also, liebe Hörer, so toll. Apfelmus und Vanillesoße dazu. Und Puderzucker obendrauf.
08:06
Es ist sogar Glitzer. Wenn ich mich nicht recht irre, dann ist das fast wie so ein Feenstaub. Ja, ganz genau.
08:12
Das ist traumhaft aus. Also ihr stellt euch das vor, als ob jemand irgendwie so Glitzer in den Weltraum gibt. So sehen die Waffeln aus. Und dann auch noch mit Fisalis. Du hast jetzt als erstes die Vanillesoße, glaube ich, getestet. Ich habe das Apfelmus in meinem Leben noch nie angerümmert, ehrlich gesagt. Ich bin eher der Typ für Vanillesoße und die trinke ich dann auch manchmal aus der Tasse raus.
08:34
Das heißt, die müssen nachfüllen, ja, nach der Hälfte der Waffeln.
08:37
Gleich kommt jemand rein mit so einem großen Eimer, weißt du, und füllt nach. Also sie sind aber wirklich köstlich, auch wenn sie jetzt nur so halb selbst gebacken sind. Das finde ich übrigens auch. Das kann man wirklich, also das finde ich jetzt nicht so abschreckend, weil normalerweise, man will ja eigentlich nur noch selbstgemachtes Essen, weil irgendwie alles andere eine Enttäuschung ist.
08:53
Aber das ist wirklich ganz gut. Nee, das läuft gut. Also es läuft auf jeden Fall unter traumhafte, gute Waffen, so wie das hier auch steht. Also wunderbar, mit Herzchen auch drauf.
09:00
Nee, wir haben alles rausgetan, weil wir wollen natürlich, wir wollen ja auch was von dir. Jetzt pass auf, du hast dich bei uns beworben mit einem so reizenden, süßen Schreiben. Du hast geschrieben, ich habe das Buch Lichtgespenster geschrieben und durfte auch über Träume schon im Fernsehen sprechen. Träume betreffen alle. Jeder Traum ist individuell, ganz spezifisch und nur für dich auf die Traumbühne gebracht. Und du hast vor allem gesagt, Träume helfen dabei, dir deinen Weg zu weisen. Und sie haben es auch bei mir getan. Warum bist du Traumdeuterin geworden und was haben sie dir für einen Weg gewesen, deine Träume?
09:32
Ja, also ganz interessant. Ich hatte mal ein Burnout und da habe ich gemerkt, dass ich in dieser Zeit, das war so anderthalb Jahre, wo ich mich auch ausgeruht habe und so, wo ich auch zu Hause war, nicht gearbeitet habe. Und ich habe gemerkt, dass ich so ganz, ganz starke Träume habe. Und das war jede Nacht so. Und ich dachte mir, das gibt es doch gar nicht. Auch mal ganz variationsreich, ganz, ganz lang. Wenn ich das so erzählen würde, würde ich sagen, der war anderthalb Stunden lang. Also wirklich Geschichten, wo du Bücher füllen kannst. Und ich habe dann irgendwann, war dann auch in psychologischer Begleitung.
10:03
Die hat mich halt eben, was ich alles gut machen kann, damit ich eben wieder mit beiden Beinen im Leben stehe. Und die hat gesagt, du, wenn du so stark träumst, das nutzen wir doch gleich mal in unserer psychologischen Beratung und schauen mal, was die Träume dir sagen. Ja. Und dann habe ich, ich war ziemlich lange bei meiner Psychologin auch noch über das Burnout hinaus, also so vier, fünf Jahre und wir haben immer wieder diese Träume angeguckt und dann habe ich diesen roten Faden gesehen, der sich durch alles durchzieht. Ganz interessant ist, dass du eine Problematik hast, beispielsweise, dass du halt eben allen immer gerecht wirst, nur dir selbst nicht.
10:38
Mal so ganz auf einer Meta-Ebene gesagt. Und das zieht sich durch dein ganzes Leben und das kann dich natürlich auch total verausgaben, wenn du dich selbst immer vergisst. Du backst und kochst für andere und du isst als letztes und es bleibt nur noch der Rest über. Mein ganz einfaches Beispiel etc.
10:54
Und diese Symptomatik, die dahinter steckt, die zieht sich durch ganz unterschiedliche Geschichten. Es ist oft immer die gleiche Symptomatik, aber die Geschichten verändern sich. Manchmal werden die Geschichten ein bisschen deutlicher und dann denkst du, oh ja, ach so deutlich. Das könnte das sein. Und sie helfen dir praktisch dabei, dieses Unbewusste, was dich durchs Leben steuert, ins Bewusstsein zu holen, dass du sagen kannst, nee, und heute esse ich mal meine Waffeln als erstes. Und wenn ich satt bin, dann kriegst du die Waffeln.
11:26
Und das haben wir praktisch untersucht, so an ganz, ganz unterschiedlichen Stellen. Dann guckt man nochmal, was ist alles in der Kindheit passiert. Das wird oft auch in den Träumen dargestellt. Und du merkst es oft auch eben an diesen Gefühlen, wo wir am Anfang auch drüber gesprochen haben, dass, aha, dachte ich mir, Mensch, dieses Gefühl habe ich doch schon mal in Träumen davor gehabt. Und es ist ein wunderbarer Wegweiser.
11:50
Wichtig dabei ist natürlich, dass du dir die Träume aufschreibst.
11:53
Also ich habe jetzt, muss ich ehrlich sagen, schon bestimmt drei, vier Monate keinen Traum mehr aufgeschrieben.
11:58
Ist eigentlich ein gutes Zeichen vielleicht jetzt in deinem Fall, oder?
12:00
Vielleicht auch, genau. Ich habe übrigens vor ein paar Tagen von Sally geträumt. Sally und Backen?
12:06
Ja. Und war es so ein Drucktraum, dass bei der der Hefeteig aufgeht und bei dir nicht? Das würde ich nämlich von Sally träumen, dass ich Hefeteig mache und sie sagt immer, nee, so geht das nicht.
12:17
Wir wollten wahrhaftig, wir wollten eine Geburtstagsparty für meinen kleinen Sohn ausrichten und sie wollte dann backen und sowas. Und da war dann immer so ein kleiner, kleines Kind, der war so süß und der hat immer die ganze Zeit gestört. Der hat alles durcheinander gebracht. Der hat verzögert, dass ich pünktlich die Sachen zu Sally bringe, dass ich den Tisch decke.
12:39
Aber das ist ja wohl, klar, ist klar.
12:41
Und auch bist du wach geworden und hast gesagt, das Kind muss weg.
12:44
Das Kind muss weg, der stört mich die ganze Zeit. Also das, was ich für mich selbst daraus gezogen habe, war wirklich, dass ich mir da auch so ein bisschen selbst im Wege stehe. Also weil so Kinder sind halt immer auch Möglichkeiten und der kleine Junge, der hat mich halt immer von etwas abgehalten. Und ich weiß sofort, ich wusste sofort im Wachleben, dachte ich mir, ja, ich weiß Bescheid. Ich habe es verstanden. Es hat sich also ins Bewusstsein umgedreht. Und ich dachte, okay, du musst einfach auch mal klare Entscheidungen treffen und es dann durchziehen.
13:17
So ein Kind hat auch Erwartungen. Mama jetzt hier, Mama da und so. Und es ist natürlich die auch gern genommene Ablenkung ja manchmal, wenn man dann auch sein eigenes Ding nicht durchziehen muss. Genau.
13:27
Genau, ist auch manchmal auch bequem, also dich einfach so ein bisschen zurückzulehnen. Und da gab es so zwei, drei Sachen, dachte ich mir, nee, Claudia, da musst du jetzt wirklich mal auch eine Entscheidung treffen.
13:36
Aber das ist ja toll. Also du kannst dich ja praktisch dann selbst beobachten, vielleicht jetzt nicht therapieren, aber doch irgendwie sehr nah an deinen Träumen lebend. Immer gucken, okay, was brauche ich eigentlich gerade? Was sagen mir meine Träume? Das kann ja nicht jeder. Also wenn ich jetzt anhand meiner Träume, dazu kommen wir vielleicht später noch, entscheiden müsste, wo soll es in meinem Leben weitergehen. Da bin ich mir gar nicht sicher, ob ich zu einem Ergebnis käme, weil ich natürlich, ich habe nicht so viele Erinnerungen. Ich glaube, das sagen viele Leute. Kann man gutes Träumen lernen? Also kann man lernen, ein bisschen gehaltvoller zu träumen, dass man daraus dann auch was deuten kann?
14:11
Also ganz wichtig ist, viele Klienten von mir sagen, Claudia, jetzt habe ich mit dir anderthalb Stunden geredet und also einen Tag danach dann natürlich und ich habe geträumt. Also liebe Barbara, schreib doch mal kurz, ob du geträumt hast morgen. Das ist immer ganz interessant, weil das ist das Wichtigste. Man muss sich natürlich mit Träumen auch beschäftigen.
14:29
Das ist so, wenn du dich nicht um dein Kind kümmerst, dann ist die Beziehung wahrscheinlich nicht so gut, als wenn man sich um seinen Tochtersohn kümmert. Und so ist es auch mit den Träumen. Also es macht schon was aus, wenn du dir ein Traumtagebuch holst. Also wirklich dann auch Traumtagebuch drüber schreibst und natürlich erwarten die meisten, ich träume morgen. Passiert wahrscheinlich nicht, sondern man braucht vielleicht erstmal so eine Anlaufphase, ja? Mhm. Und es ist auch so, dass wir träumen ja wirklich jede Nacht. Aber ob du dich daran erinnern kannst, das ist eben das.
14:59
Also du träumst jede Nacht und du kannst das anzetteln, indem du halt eben dieses Ritual machst. Also wirklich dieses Ritual machst. Das Ritual auch vorm Schlafengehen schon oder erst nach dem Schlafengehen der Griff zum Stift? Nein, ja genau, das auf jeden Fall. Also vorher, du gehst abends ins Bett, du nimmst dir ein Buch, schreibst Traumtagebuch darüber, sagst so, Mensch, ich freue mich, dass ich jetzt demnächst träume und dann legst du dich hin. Dann kann man nochmal so ein bisschen Atemübungen machen. Das soll helfen. Weiß ich aber nicht, ob es hilft.
15:29
Habe ich mal gelesen von so einem Wissenschaftler. Genau. Und dann schläfst du und dann guckst du einfach am nächsten Morgen und das ist nämlich das ganz, ganz Wichtige ist, du bleibst erst mal liegen.
15:40
Weil meistens ist, du kennst das ja bestimmt auch, Wecker, machst ein Aus, guckst, 6 Uhr muss aufstehen und dann fängt dein Ritual, dein automatisches Ritual an und du schläfst auf. Und dann ist es ja innerhalb von einer Sekunde weg. Ja. Und da ist auch noch das Wichtige, wenn du dann geträumt hast, ist es wichtig, nochmal das in dem Bewusstsein zu... Total reinfühlen nochmal.
16:01
Also so oft liege ich da und denke mir, nicht weggehen jetzt, nicht weggehen jetzt. Und dann in dem Moment, wo ich sage, nicht weggehen, wups, ist es weg und ich kann es nicht mehr greifen. Es ist wirklich wie so eine Rauchschwade, die sich dann so verflüchtet. Und das ärgert mich.
16:13
Das glaube ich dir, das ist ganz oft so. Deswegen hilft es manchmal auch, wenn man vielleicht das Handy neben dem Bett liegen hat und dann gleich das Memo aufnimmt. Also wirklich so müde du auch sprichst, einfach aufnehmen, weil dann hast du es gleich, dann hast du es fest. Weil was nämlich passiert ist, wenn du dann wach bist, kannst du dich noch so an kleine Sachen erinnern. Ich so wie Sally und der kleine Junge. Mehr weiß ich gar nicht mehr. Ich weiß nicht. Und was macht das Gehirn? Das ist ja schlau. Der Frontallappen, der mag Kreativität, der mag etwas zu kreieren, etwas Tolles zu machen.
16:44
Und der denkt sich, oh, das war ein cooler Traum. Dann dichte ich doch mal was dazu. Das heißt, du verfälschst ihn dann oft auch. Deswegen ist es so wichtig, in der Phase, in der du aufwachst, es wirklich gleich aufzuschreiben. Was auch passiert...
16:58
passieren kann, ist, wenn der Traum ganz wichtig ist. Von diesem langen Traum, von diesen anderthalb Stunden, was ich am Anfang erwähnt habe, der war wohl ganz wichtig, der Traum. Weil da kamen während des Tages immer mal wieder kleine Sachen durch und da wusste ich, das war in dem Traum. Und dann habe ich mir das gleich aufgeschrieben. Und so kannst du den auch wieder ungefähr zusammensetzen.
17:18
Was man ja öfter mal hört, ist, dass man denkt, ein Traum dauert eineinhalb Stunden. Ja. Aber dass dir ein Schlafforscher sagen würde, ein Traum dauert ein paar Sekunden.
17:27
Absolut, absolut. Ja, der fühlt sich in der Nacht, fühlt er sich an, wow. Also dann ist der ganz breit. Aber du träumst eben auch ganz, ganz viele Träume. Und manche kannst du dich erinnern, an manche eben nicht. Und es geht zack, zack, zack. Ich hatte mal eine Nacht... Ich glaube, ich hatte drei Träume aufgeschrieben am nächsten Morgen. Das war auch in dieser Zeit. Dann dachte ich, das gibt es ja nicht. Und die waren so völlig unterschiedlich. Und dann sagte mir meine Psychologin, stellte Fragen und meinte so, siehst du da irgendwie was Interessantes?
17:58
Und ja, wahrhaftig, ich habe was Interessantes entdeckt. Die hatten nämlich den gleichen Kern. Die Geschichten drumherum waren wohl ganz, ganz anders.
18:06
Und das war auch total spannend. Ja.
18:08
Was ich noch ergänzen wollte ist, ich würde, glaube ich, niemals mich so als Traumdeuterin bezeichnen, sondern der beste Traumdeuter bist immer nur du deiner Träume.
18:19
Natürlich, weil man kennt sich ja selbst im eigenen Leben aus und in der eigenen Gefühlswelt und auch in den Themen, die gerade so anstehen.
18:25
Ganz genau. Und deswegen ist es wichtig, ich hatte mal einen ganz, ganz tollen Klienten, der hat immer von Schlangen geträumt. Und nun denkt man an Freud und Jung und die haben ja immer gesagt, ja Schlange, Fallus, Symbol.
18:37
Und mag alles sein, aber der hat Schlangen geliebt und zwar seit seiner Kindheit. Der hat sich nur mit Schlangen beschäftigt. Der hatte auch so ein Terrarium und da waren auch immer so zwei, drei Schlangen drin.
18:53
Und der hat gesagt, Claudia, irgendwie muss ich das jetzt lernen. Und ich habe ihn durch Fragen begleitet und er hat dann, ich glaube, der hatte nur drei Sitzungen bei mir und er hat gesagt, jetzt habe ich es verstanden. Und er arbeitete jeden Tag mit seinen Träumen und er war so in der Entwicklung und diese Schlangen häuteten sich immer in seinen Träumen. Ach. Und das war wirklich, und der ist da ganz alleine drauf gekommen. Er hat immer gesagt, ja Mensch, ich entwickle mich. Ach, das soll das bedeuten. Und dann gab es auch noch Hinweise und so. Weißt du, Barbara, wenn ich jetzt so davon erzähle, es macht so einen Spaß.
19:23
Das glaube ich total. Also ich kann jetzt, wenn ich sage, ich möchte mir selber näher kommen, weil darum geht es ja letztendlich, dann kann ich mich an dich wenden und dann kann ich mit dir mich einfach treffen und wir reden über meine Träume. Ist das eine bestimmte Art von Mensch, die zu dir kommt?
19:40
Ja. Ist es eine Bestimmung? Oh, ich hatte schon so vielfältige Menschen. Also würde ich sagen, nein. Also jeder, der träumt und das sind ja alle und der Lust darauf hat, ja, vielleicht doch ein bisschen Menschen, die eine ganz intrinsische Motivation daran haben, sich weiterzuentwickeln. Ich glaube, das ist die Basis und das ist der Kern, die voll Bock haben und sagen, Mensch, ich komme nicht so weiter, habe schon tausend Seminare besucht und ich fange mal bei mir selbst an. Und die natürlich auch viel träumen. Ich habe auch eine gute Freundin, die träumt, also ich komme da manchmal gar nicht hinterher.
20:15
Und sie sagt, du, ich habe schon wieder so einen coolen Traum gehabt und auch so vielfältig und so lebendig.
20:19
Aber das ist ja auch lustig, dass du dann in deinem Umfeld, das ist genau wie so ein Zahnarzt, der auf jeder Party kommt ein und sagt, hier, guck mal hier hinten, da habe ich lach, da habe ich lach, siehst du es, siehst du es, was soll ich machen? Ist es ein bisschen bei dir so, weißt du? Dass die alle kommen und so, du ahnst nicht, heute Nacht habe ich wieder von dem Elefanten geträumt oder so.
20:35
Ola, das war auch schon mal. Vor ein paar Jahren ist eine Kollegin zu mir gekommen und meinte, du Claudi, kommst du mal her?
20:43
Ich habe heute von unserem Chef geträumt. Und war unsexuell? Oh ja. Da kann man demjenigen fast nicht mehr unter die Augen treten, weil man sich denkt, der sieht mir an, was ich heute Nacht geträumt habe.
20:59
Ja.
21:00
Aber es kann das Verhältnis absolut verbessern.
21:02
Ja, absolut.
21:06
Ich habe ihr dann auch ganz viele Fragen gestellt und sie meinte, boah, dann hat sich das aufgelöst. Sie hat sich entspannt und das Verhältnis hat sich auch wirklich verbessert, weil da war eine Anspannung da zwischen den beiden. Und irgendwie alleine nur dadurch, dass sie sich mit dieser Thematik beschäftigt hat, mit ihrem Traum, hat sich das so aufgelöst. Natürlich nicht sofort und jetzt, das hat ein bisschen gebraucht, Aber sie ist dann immer wieder zu mir gekommen, du und ich arbeite damit. Das war super. Also die Botschaft, die wir daraus dann entwickelt haben, was sie vielleicht in ihrem Verhalten verändern kann, sodass es Wirkung nach außen zeigt, das war, glaube ich, der springende Punkt.
21:41
Aber das ist ja eigentlich ganz toll, wenn man wirklich, sag ich mal, mit sich Probleme, Fragen hat vielleicht, die man beantwortet haben möchte oder so. Ist das ja eigentlich der logische erste Weg.
21:52
Was verarbeitet denn man in Träumen? Also sind es Erlebnisse, sind es Wünsche, sind es Ängste oder ist es wahrscheinlich alles drei, oder?
21:59
Ja, du sagtest ja am Anfang auch schon, die Basis ist immer das Gefühl. Wenn du zum Beispiel einen ganz, ganz tiefen Wunsch hast, steckt dahinter natürlich immer ein Gefühl, vielleicht um gesehen zu werden. Gesehen zu werden.
22:12
Es steckt immer irgendwas in dir, was du vielleicht auch noch erstmal gar nicht so aussprechen kannst. Und das will raus. Das will raus und das will gesehen werden. Die Seele möchte sich entwickeln, sagt man ja immer. Und zwar sich so entfalten, das gesamte Potenzial entfalten, was ja in dir ist. Und das möchte natürlich nach außen. Das möchte rausbrechen. Und je nachdem, wie weit du selbst als Mensch bist, entlässt die Seele etwas. Ja, vielleicht in Form eines Traumes und sagt, du Barbara, guck doch mal ein bisschen dahin.
22:40
Aber jetzt fühle ich mich ja fast, als wäre ich auf so einer etwas unteren Entwicklungsstufe erst.
22:44
Du bist so traumhaft entwickelt, Barbara. Ich bin traumhaft entwickelt, körperlich. Aber meine Traumsituation, die steckt noch in den Kinderschuhen.
22:52
Es könnte ja sein, dass man, also mit der Sensibilität habe ich es eh manchmal nicht so. Vor allem die mir selbst gegenüber. Da denke ich mir immer so, ja komm, ist doch egal und so. Also das heißt, es ist schon so, dass man sich da auch zur Vollkommenheit irgendwie entwickeln kann. So ein bisschen, indem man einfach aufmerksamer mit sich ist. Ich bin ja nicht so, so Selfcare-Themen liegen mir nicht so. Weißt du, weil ich mir immer denke, ja, ja, weiter, weiter. Schreibt ihr irgendwas auf, ich gehe schon mal los. Aber dann fühlt man sich irgendwann natürlich schon so ein bisschen wie jemand, der sich vielleicht nicht genug um sich kümmert.
23:26
Meinst du, dass das so ist? Das glaube ich nicht.
23:27
Es könnte ja auch sein, ich weiß nicht, wie oft träumst du? Das habe ich überhaupt noch nie so richtig beobachtet. Vielleicht ist es für dich auch gar nicht so wesentlich. Vielleicht sind da ganz, ganz andere Sachen, auf die du vielleicht mehr achtest. Es ist ja so, du fragtest ja vorhin nach dem Persönlichkeitstyp, der zu dir kommt. Und das sind natürlich oft auch Menschen, die träumen. Und dann, wenn du jede Nacht Träume hast und dir den irgendwann aufschreibst oder aufsprichst, dann... Hörst du dir die vielleicht auch nochmal ab oder liest es durch und denkst, Mensch, irgendwie steckt da was hinter dir. Also du fühlst das ja wieder, was du da liest.
23:59
Und dann fängst du natürlich an, auch Fragen zu stellen. Wenn du nicht so viel träumst oder vielleicht auch erstmal gar nicht so viel Interesse dafür hast, kann ich mir vorstellen, dass das auch nicht unbedingt so einen Platz in deinem Leben hat, noch nicht hast. Und du machst es dann anders durch Seminare. Vielleicht hast du einen Coach oder vielleicht sprichst du mit Freunden oder sowas, die dir auch dabei helfen. Vielleicht brauchst du es gar nicht so stark.
24:21
Ich glaube auch, ich habe da wahrscheinlich wirklich nicht weder ein Bedürfnis noch einen besonders großen Bedarf. Aber was ich ganz interessant finde und was ich mir anders vorgestellt hatte, weil ich dachte, es ist so ein bisschen, kennst du Bleigießen? Wir machen manchmal noch Bleigießen. Und das ist so lustig, weil da geht es ja auch immer darum, irgendwas, das ist ja totaler Quatsch.
24:40
Da geht es ja ums... Ich deute jetzt was. Egal, was man da mit diesem beklackten Billow-Blei in dieses Wasser reingießt, dann hast du doch so eine Seite, die immer beiliegt. Weißt du, wo steht... Bedeutet das? Hoden, keine Ahnung, Sie haben Lust auf Sex... Schwert, sie sehnen sich nach Wildheit. Keine Ahnung, Blume, sie freuen sich auf den Sommer. Also so einfach ist es nicht. Das ist nicht so, dass wenn du sagst, ein rotes Tuch mit Volants, sie möchten Urlaub in Spanien machen.
25:10
Sondern das, was man sich anguckt, steht nicht irgendwas symbolisch für irgendwas, sondern es hat immer nur mit dem Leben desjenigen zu tun.
25:18
Ganz genau, es hat immer nur mit dir zu tun. Es gibt natürlich Datenbanken, Da kannst du, wenn du unter Hund nachguckst, dann siehst du da genau, was das bedeutet und was das auch in verschiedenen Situationen bedeutet etc. Ich denke, da kann man immer mal starten, um zu wissen, okay, ich habe heute Nacht vom Hund geträumt.
25:34
Mal sehen, was das ist. Oder wenn man halt 20 Mal von einem Hund träumt, dann hat es vielleicht eine gewisse Virulenz.
25:39
Genau, aber ganz wichtig ist, ich denke, du hast ganz andere Erfahrungen gemacht mit dem Hund als ich. Also ich hatte zum Beispiel, früher hatten wir ganz viele Hunde. Ja, weiß ich nicht, ob du welche hattest oder ob du jetzt einen hast. Und dann habe ich eine ganz andere Beziehung. Ich hatte leider auch, als Kind hatten meine Eltern, die hatten einen Hund, der war total bissig. Ich habe im Gefühl, wenn ich Hunde angucke, ist das immer noch ein bisschen da, gerade wenn es dieser Typ, das war ein, wie heißt der, Schäferhund? Ein Schäferhund. habe ich immer dieses Gefühl, dass ich diesen Hund von früher vor mir sehe.
26:10
Du hast das nicht. Du guckst denselben Hund an, aber hast ein ganz, ganz anderes Gefühl. Das heißt, hinter diesem Hund verbirgt sich eine Symbolik. Die habe nur ich und die hast du nicht. Das heißt, wenn ich von Hunden träume, muss ich auch immer gucken, welches Gefühl war da? Was war das vielleicht für ein Hund? Was war sein Verhalten und welche Wirkung zeigt er im Moment auf mich? Und bei dir steht vielleicht das völlig anders. Och, der war doch niedlich und so. Und du würdest wahrscheinlich nicht so oft von einem Schäferhund träumen wie ich. Das kommt auch noch dazu.
26:40
Aber das ist ja wirklich total spannend. Das ist ja fast noch spannender als Psychologie oder Psychotherapie dann, weil das finde ich ja wirklich toll. Also ein kleines Vögelchen hat mir gezwitschert, dass wir jetzt ein Spiel haben, wo es um meine Träume geht.
26:54
Oh, ich hoffe du. Ich bin gespannt.
26:56
Jetzt pass auf, liebe Claudia, liebe Barbara, ihr habt euch die ganze Zeit über Träume unterhalten. Jetzt wollen wir mal wissen, was Barbaras Traum über sie aussagt. Ist sie wirklich so eine verrückte Alte? Deswegen spielt ihr heute Wovon träumst du nachts? Barbara erzählt von einem Traum und Claudia deutet ihn bitte und sagt uns ganz ehrlich, was da bei Barbara los ist. Wir sind gespannt, die leicht verschlafene Redaktion. So, dann lass mich mal, ich erzähle dir zwei Träume. Ein Traum ist total nachvollziehbar in meinem Leben. Ich träume davon, auf eine Bühne zu gehen und nicht vorbereitet zu sein.
27:29
Und ich bespreche das, weil ich viel natürlich mit Bühnenleuten spreche und auch viel mit klassischen Musikern und so. Wie ist das bei dir? Träumst du das auch? Und dann sagen die mir alle, ja, die haben alle im Prinzip den gleichen Traum. Mein Vater war Klarinettist. Er hat gesagt, ich habe mich in meinem Traum nicht getraut, dem Dirigenten und dem Orchester zu sagen, dass ich gar keine Klarinette dabei habe, zum Beispiel. Und bei mir ist es so, ich möchte mir immer Notizen machen und alle halten mich davon ab, ich kann mich nicht vorbereiten, ich muss zum Flughafen, ich komme nicht vorwärts, ich finde meine Kontaktlinsen nicht, ich habe nur einen Schuh.
27:59
Also all das, was einen im Prinzip daran hindert, irgendwie eine Bühne zu betreten und da weiß ich immer, wenn ich sowas träume, ah, offensichtlich, da ist irgendwo was, was mir jetzt gerade irgendwie Druck macht, oder?
28:11
Ja, wenn du das sagst, also es macht dir irgendwas Druck. Was sind denn das für Rahmenbedingungen?
28:17
Ich bin immer mit meinen gewohnten Leuten zusammen, die sich aber total querlegen. Also weil ich habe eine Managerin, die ebnet mir sonst derartig den Weg, dass weder rechts noch links irgendwas steht, was mich auf dem Weg zur Bühne, sage ich mal, abhalten könnte. Und in diesen Träumen. ist die total unmöglich. Die ist dann einfach irgendwo und wenn ich dann sage, aber ich brauche jetzt meine Kartei, wo kann ich mich denn vorbereiten? Wo ist denn meine Notiz? Sagt die immer so, hatte ich dir zugeschickt und so, weißt du, und ist so total, das macht mich total wahnsinnig.
28:49
Und wünschst du dir das denn im Wachleben irgendwie ein bisschen anders als das, wie es jetzt gerade so ist?
28:53
Nee, eigentlich nicht. Es ist immer total ideal und alle kümmern sich wahnsinnig süß um mich. Und ich bin dann immer so entsetzt darüber, dass in diesen Träumen sich überhaupt keiner um mich kümmert. Und immer wenn ich sage, aber ich brauche jetzt wirklich Hilfe, gehen alle aus dem Zimmer so, weißt du? Und meinst du, dass du auf der richtigen Bühne stehst?
29:10
Also du meinst, es könnte auch eine andere Bühne sein? Oh Gott, jetzt geht es ans Eingemachte. Wollen wir abbrechen?
29:16
Abbruch, Abbruch. Das hört mir zu nah. Nein, das ist ja spannend. Also du meinst, es könnte auch sinnbildlich sein für die Bühne, für die Familie, für die Beziehung?
29:27
Genau. Du darfst für dich einfach mal gucken, welche Bühne möchtest du denn da betreten? Das ist ja ganz, ganz wichtig. Oft denkst du natürlich, also Frau des öffentlichen Lebens, du bist natürlich oft auf unterschiedlichen Sendungen zu sehen, auf unterschiedlichen Bühnen. Aber guck doch wirklich mal, welche Bühne du da betreten möchtest. Und warum denn plötzlich alle, vielleicht sind das nicht die richtigen Personen, die dich dann auf diese Bühne begleiten. Also da könnte man nochmal tiefer reingehen. Das ist ganz, ganz spannend. Ach, das ist ja spannend. Spannend, oder?
29:56
Vielleicht will ich doch, genau. Vielleicht will ich irgendwo anders nochmal was machen, wo ich noch nicht so gut drin bin. Und dann merke ich das. Aber ich kann gar nicht behaupten, dass die anderen mir Steine in den Weg legen. Ich behindere mich meistens selber.
30:08
Und das ist das Interessante. Diese ganzen Protagonisten, die du in dem Traum siehst, man sagt ja auch, das ist man immer selbst. Das sind also deine Anteile, die in dir sind. Schade. Und die natürlich, der eine sagt, kein Bock, Tür ist verschlossen, dann lässt sich jemand stolpern etc. Also es sind wahrscheinlich noch ganz, ganz viele Dinge in dir, die dich eben davon abhalten, eine bestimmte Bühne zu betreten. Das ist jetzt mal so auf einer oberflächlichen Art und Weise. Aber das reicht mir schon.
30:38
Vielen Dank für den Hinweis, da gucke ich mal hin. Boah, da werde ich aber morgen früh gleich mal hier in mein Handy sprechen, wenn ich wach werde. Also dann zum einen und dann habe ich noch einen anderen wiederkehrenden Traum und der ist auch interessant. Ich träume manchmal davon, dass ich aufs Klo gehen muss in der Öffentlichkeit.
30:55
Aber groß, number two, wenn du verstehst, was ich meine. Absolut. Und das ist so lustig, weil ich habe einen Freund und der hat gesagt, ja, ja, ja, ja.
31:02
Und der steht auch auf der Bühne. Und der hat gesagt, ich träume das Gleiche. Steht bei dir auch eine Cowboy-Saloon-Schwingtür. Also das ist ein Klo mitten im Raum und davor sind zwei Pfosten und da hängen so zwei Saloon-Schwingtüren drin. Aber es gibt gar keine Wand und man versucht so wegzumauscheln und so. Und das ist auch ein wiederkehrender Traum, den ich habe.
31:26
Jetzt sag bitte, was ist mit mir los? Ja, also genau. Ich lasse mal auf Toilette und ich habe mal das Gesamte im Traum, also das muss man ja jetzt dazu sagen, im Traum, wirklich die gesamte Toilette, die Wände, die Badewanne und etc. Also Nummer zwei gemacht. Ja, okay. Genau, und das habe ich damals meiner Psychologin erzählt und die hat geklatscht und gelacht und meinte, das ist super. Du bist sowas von in einer Entwicklung, das ist so, so positiv. Und jetzt kommt es darauf an, wie der Kuh, der da rauskommt, auch wieder ausgesehen hat.
32:03
Es hat gestunken, deswegen war es mir so wahnsinnig unangenehm. Die Beschaffenheit des Kuhs, sagt es auch was über meine Ernährung aus, war natürlich körnig und fluffig und leicht.
32:13
Es flutschte raus, da sieht man, die ist viel Bio.
32:20
Wenn du noch Spirulina gegessen hast, ist es auch ein bisschen grün. Ein Traum, ein Traum. Genau, also es hat erstmal ganz viel mit Entwicklung und natürlich Loslassen zu tun. Das ist auch immer und anscheinend, wie leicht das auch rauskommt, so sagt man, kannst du leicht loslassen oder eben auch nicht. Und da es halt eben auf einer öffentlichen Bühne, sage ich mal, oder einer öffentlichen Toilette war, dadurch, dass ja jeder durch diese Schwingtür... Total. Genau. gucken könnte, kannst du da auch nochmal für dich gucken, wie leicht du eben wirklich auch auf bestimmten Bühnen oder vor bestimmten Menschen loslassen kannst.
32:57
Da müsste man nochmal vielleicht auch den Raum nochmal ein bisschen genauer angucken. Was war da alles genau drin? Wer guckte vielleicht gegebenenfalls zu? Woher kommt diese Schwingtür? Da würden wir nochmal tiefer reingehen. Also kennst du praktisch diesen Raum in irgendeiner Form? Ja, aus Schuh des Manitou. Schuh des Manitou.
33:18
Und ich kenne den Bulli.
33:20
Also jetzt kommt mir der Sache näher. Das nächste Mal, dann würden wir Bulli mit einladen und dann würden wir uns den mal zu dritt haben. Dann sollen wir nicht mal meine Träume anhören, die ich habe, seit ich seinen Film gesehen habe.
33:32
Ja, aber es ist... Das ist für mich jetzt wirklich spannend zu hören, es ist eben viel schichtiger und auch tiefer gehender, als ich mir das vorgestellt habe, weißt du? Weil es ist eben nicht nur, ah ja, das heißt, du hast Angst davor, dich zu blamieren oder so, sondern es ist ja auf einer ganz anderen Ebene, findet das statt.
33:49
Das kann auch sein. Du hast Angst, dich zu blamieren. Allerdings ist der Raum, in dem du bist, ja, also du sitzt da ja und machst, ist ja eigentlich ein sehr, sehr geschützter Raum, sage ich mal. Wenn du auf Toilette bist, dann bist du ja um dich herum. Und da ist eben alles offen. Also ich würde sagen, da müsste man nochmal ein bisschen näher reingucken, was das genau bedeutet.
34:09
Oh, das ist toll. Also jetzt konnte ich mal in den, das ist ja ein Wahnsinnsluxus, dass ich mal hier eben so mich von dir mal so ein bisschen durchdeuten lasse. Ich habe, warte, ich muss mal...
34:19
Ich habe mich hier ziemlich nackig gemacht. Soll ich auch nochmal aufmachen die Tür und sagen, das stimmt? Ja, sag mal das. Das stimmt übrigens, was sie gesagt hat.
34:32
Dann sind die auch froh. Die wollen natürlich auch, dass ich möglichst viel von mir preisgebe. Das ist mein größtes Problem. Ich bin wahnsinnig glücklich.
34:42
Das sieht man dir an übrigens, deine Körperhaltung und Barbara ist übrigens ganz schön, weil alle die zuhören.
34:48
Ach du bist süß, aber weißt du, ich bin wirklich glücklich und ich glaube, dass ich in meinem Leben mir wenig Wünsche, also Bedürfnisse sage ich mal, Wünsche klingt so nach, ich kaufe mir eine schicke Tasche.
34:59
Ich habe mir wenig Bedürfnisse verboten. Und ich habe wirklich das Gefühl, dass ich ein sehr glückliches und ausgeglichenes Leben lebe, weil ich immer sehr nach meinen Wünschen und Bedürfnissen gelebt habe, ohne jetzt, sage ich mal, großen Schaden in meinem Umfeld irgendwie anzurichten. Weil meine Bedürfnisse sind ja manchmal irgendwie ganz einfach gewesen. Und deswegen habe ich manchmal nicht so ein Heilungsbedürfnis, wie das sehr, sehr viele andere Menschen in meinem Umfeld haben.
35:25
Absolut.
35:26
Das wird mit Sicherheit ja auch eine Erfahrung sein, die du gemacht hast, dass es unendlich viel Bedürfnis eigentlich nach Heilung und nach Seelenfrieden und nach Ankommen und so gibt, oder? Also weitaus mehr auf dieser Seite als solche, die so wie ich sagen, bei mir ist eigentlich alles super.
35:43
Ja, anscheinend hörst du auch immer gut auf deine Körpergefühle, sodass du sagen kannst, ja, das fühlt sich gut an, das fühlt sich nicht so gut an, also gehe ich dahin, wo es sich gut anfühlt. Aber viele brauchen eben auch oft Unterstützung, ja, und die wissen auch manchmal nicht so, wohin der Weg geht und sie haben so ein... intrinsisches Gefühl, sie möchten sich gerne entwickeln und sind manchmal halt eben so richtungslos und wissen gar nicht so, in welche Richtung laufe ich. Und ich denke da gerade auch an einen Klient, der meinte, du, ich habe schon so viele Persönlichkeitsentwicklungsseminare gemacht und Er meinte, irgendwann habe ich angefangen zu träumen.
36:18
Und der hat wirklich, der hat seine Träume genommen und hat die Stück für Stück aufgeschrieben. Und dann träumst du natürlich auch mehr. Und dieses Bedürfnis, sich auch selbst zu lenken, aus sich heraus zu wachsen, das ist in jedem Menschen drin, ja. Manchmal ist es halt eben so ein bisschen gedimmt, vielleicht auch von außen, vielleicht dimmt man sich selbst auch. Aber manchmal oder in den meisten Fällen kommt es hoch und dann merkst du, ich möchte gerne irgendetwas machen.
36:44
Und dann greifst du auch manchmal auf Träume zurück, wenn du träumst. Und dann ist es ja, wenn ich dich richtig verstehe, wenn man in seiner eigenen Traumdeutung oder Lesung da ist, ist das ja ein Prozess, der eigentlich auch nicht aufhört, oder? Es ist ja jetzt nicht so, dass man sagt, so, jetzt weiß ich Bescheid.
37:01
Ich bin zu Ende, ich habe mich durchgedeutet.
37:04
Sondern man ist eigentlich in einem permanenten Dialog mit sich selber. Ganz genau. Und was ich aus meiner eigenen Entwicklung sagen kann, am Anfang ist es so, wie so eine Zwiebel. Es wird halt eben immer wieder was hochgekratzt. Es ist dann erstmal gut irgendwann. Dann merkst du erstmal, es ist sehr unangenehm. Und dann entwickelst du dich weiter, veränderst dein Verhalten, merkst du wirst anders wirksam im Außen. Und dann ist erstmal eine Weide gut und deine Träume sind halt eben auch so liebevoll und dann ist aber so, dass die Seele denkt, so jetzt kann ich mal das nächste Türchen wieder öffnen, da ist noch was und dann merkst du wieder, es wird vielleicht ein bisschen unangenehmer, die Träume werden ein bisschen komisch, es kommt vielleicht im Außen auch irgendwas auf dich zu, wo du denkst, ach ja Mensch, da müsste ich jetzt mal hingucken.
37:44
Also es ist eigentlich immer eine kontinuierliche Entwicklung. Das Schöne ist, wo du angefangen hast, wo es vielleicht irgendwann mal schmerzlich war, diesen Punkt, wenn du dich wirklich weiterentwickelst, den erreichst du dann gar nicht mehr, sondern es ist die nächste Ebene. Du bist, glaube ich, ich kenne keinen, der gesagt hat, check, passt alles. Es gibt immer mal wieder kleine Herausforderungen, sicherlich auch bei dir, wo du sagst, okay, da muss ich mal wieder ein bisschen auf mein Gefühl hören, mehr in die Richtung gehen. Aber es ist nicht mehr so krass wie am Anfang. Weißt du, du kannst dem Ganzen ganz anders begegnen.
38:18
Also wenn ich an Situationen von früher denke und heute denke ich so, du hattest so einen schönen Spruch auf einen von diesen Buttons da. Bevor ich es mir zu Herzen nehme, ist es mir egal. Ganz genau. Und irgendwann kommst du halt eben dahin. Das heißt, und daran merkst du, boah, das ist die Situation, die hat dir das Leben nochmal geschickt und es geht dir vorbei.
38:40
Besser.
38:41
Ich habe noch zwei Themengebiete, die ich spannend finde in Träumen. Das eine ist Gewalt und das andere ist Sex. Ich habe manchmal geträumt und das hat mich, also so eine Mischung aus, es hat mich total schockiert und es hat mich wirklich fertig gemacht. Ich habe manchmal ganz selten Träume gehabt. wo ich Menschen also fast umgebracht oder wirklich schwer verletzt habe. Und jeder kennt es, also nicht jeder leider, aber ich würde mal sagen, also der überwiegende Teil der Menschen hat ja eine wahnsinnige Sperre und eine wahnsinnige Manschetten davor, jemanden, sag ich mal, ins Gesicht zu schlagen oder jemanden mit einem Messer oder irgendwie.
39:18
Das würde man ja wirklich nicht hinkriegen. Ich weiß das schon, wenn ich manchmal in Filmen mitgespielt habe und ich musste jemanden in irgendeiner Form zu Leibe rücken. Man hat schon so eine Angst davor, jemandem so nahe zu kommen, weil wir ja auch so domestiziert sind, dass man nicht eben aufeinander losgeht. Und ich habe manchmal Träume gehabt, wo ich Menschen wirklich Gewalt angetan habe, aber Menschen, die mich bedroht haben.
39:40
Und das ist eine krasse Erfahrung.
39:42
Das würde ich gerne mal öfter träumen, weil das ist wirklich so, als würde sich da richtig was freisetzen. Weißt du?
39:47
Ja, genau so ist es. Da ist natürlich in jedem sind ja ganz, ganz unterschiedliche Gefühle drin. Und ich habe selbst die Erfahrung gemacht, man hat so drei bis fünf Grundgefühle pro Tag. Natürlich hat man alle anderen auch. Also das ist ganz klar. Aber oft bei mir ist zum Beispiel so eine positive Lebenseinstellung ist immer da. Und natürlich bin ich halt eben auch mal so richtig wütend. Also das sind so zwei Komponenten, die habe ich. Und manchmal ist es so, dass man natürlich sowas auch unterdrücken möchte. Man ist im Außen immer fröhlich und gut gelaunt, das ist alles toll und eigentlich geht dir der oder diejenige total auf den Sack und du merkst, wie du so eine Wut hochkommst, aber du traust es dir ja nicht.
40:23
Ja und man hat es sich auch abdriniert, weil es ist ja auch nicht so schick und es ist ja auch nicht angemessen, sag ich mal, immer sofort auszuflippen und deswegen können wir das gar nicht mehr.
40:30
Absolut, absolut und das lebst du natürlich auch zum Teil, weil man verarbeitet ja die Tagesimpulse in der Nacht und dann verarbeitest du das natürlich auch. Da hast du vielleicht auch Situationen immer mal wieder gehabt, wo du vielleicht sagst, ja und das tust du natürlich auf deine ganz eigene individuelle Art und Weise. Und das sind, Emotionen befinden sich im Körper. Also die werden im Körper gespeichert. Die sind da. Und die tust du natürlich, die versuchst du dann über deinen Körper natürlich auch nach außen zu gehen.
41:02
Und das macht sich natürlich in den Träumen auch sehr, sehr sichtbar. Sehr bemerkbar. Also das eine ist Gewalt, das andere ist Sex.
41:08
Wenn ich häufig von Sex träume. Ich frage für eine Freundin. Ja.
41:13
Was sagt das von mich aus? Brauche ich mehr oder habe ich viel? Auf jeden Fall scheint eine sehr starke sexuelle Energie in dir zu sein. Ja, das kann man so sagen. Und ich wünsche mir für dich, dass du die tagtäglich ausübst.
41:30
Träumerisch auf jeden Fall.
41:34
Und auch da müsste man natürlich gucken, weil Sexualität hat auch ganz viel mit Kreativität zu tun. Es könnte auch sein, dass du die Energie, die ist ähnlich, dass du noch viel kreativer werden kannst, dass du noch viel mehr nach außen bringen kannst. Also jetzt nicht durch Stellung im Bett oder sowas, sondern halt eben auf andere Art und Weise. Und da müsste man sich den Traum nochmal speziell angucken. Ja. Ich finde das auch immer so schwierig, so ganz, ganz allgemein. Ja, total.
42:00
Das wäre ja auch unseriös, wenn man das jetzt machen würde. Guckst du einmal kurz weg? Ist der weg?
42:07
Und das macht mich schon manchmal sehr, sehr traurig und auch betroffen. Und da denke ich mir, was ist das, dass die immer vor mir flüchten?
42:15
Ja, da würde ich dann natürlich solche Fragen stellen. Da müssten wir mal mehr auf diesen Orgasmus gucken. Also wie fühlst du dich denn danach? Wie ist das denn alles? Und was hast du selbst für eine Einstellung dafür? Und da würden wir natürlich nochmal ein bisschen mehr auch in die Sexualität reingehen, damit ich auch mehr verstehe, was ich für Fragen noch stellen kann. Und dass es für dich halt eben auch wirklich ein Step in deiner eigenen Entwicklung ist.
42:36
Oh Gott, wenn ich mich jetzt sexuell noch weiterentwicke, dann habe ich diese Angst vor mir.
42:41
Macht euch keine Sorgen. Das wird euch nicht betreffen.
42:44
Die haben natürlich Angst vor meiner sexuellen Energie.
42:46
Du hast ja auch zum Glück nicht gesagt, mit wer sich da hinten die Hose runterlässt.
42:50
Das ist auch gar nichts. Weißt du, was mich total gewundert hat? Ich habe ein Buch gelesen von der wunderbaren Gillian Anderson. Die hat ein Buch über die weibliche Lust geschrieben. Und das hat sie kategorisiert in die sexuelle Fantasien. Wovon träumen Frauen? Und da waren ganz viele Frauen dabei, die sich zur Selbstbefriedigung einen prominenten Mann vorstellen. Oh, interessant. Und da habe ich mir gedacht, also das wäre ja... ja wohl das Letzte, dass ich da irgendwie dann noch an Robbie Williams oder weißt du, irgendwie Keanu Reeves denke oder so.
43:23
Also so weit würde es nicht kommen bei mir.
43:26
Das sind weitestgehend doch gesichtslose Menschen, die ich nicht kenne.
43:31
Und das ist ganz oft so, dass wenn man so Sexualträume hat, dass es auch oft so ist, dass bis auf den Chef von vorhin, worüber wir gesprochen haben. Genau, ich habe halt keinen Chef, sonst würde ich von dem träumen.
43:43
Aber ich bin ja der Chef.
43:46
Dass es halt eben erstmal gesichtslos ist. Also damit auch gar nicht mit dieser Person verbunden, sondern dann manchmal eben auch mit einer Emotion, die dahinter steht. Ganz genau.
43:57
Dieses Gespräch hat mir jetzt schon so viel gebracht. Das finde ich ganz toll.
44:00
Barbara, es ist wirklich so traumhaft hier.
44:02
Es ist traumhaft hier. Es ist schön, gell?
44:04
Ja, total. Und diese Waffeln hier. Ich weiß nochmal ab. Man weiß gar nicht, was man zuerst machen soll. Träume deuten oder reden oder essen oder wie auch immer. Ich merke nur an dir, du bist ja eine ganz, also weißt du, das hat ja nichts zu tun mit, da hängt jetzt eine Feder am Traumdeuter und wir sind esoterisch und wir so, sondern du bist ja eine ganz psychologisch geschulte Zuhörerin.
44:24
Absolut.
44:26
Total, total. Und mir macht das so viel Spaß. Früher haben die Menschen um mich herum immer gesagt, du bist so neugierig. Aber ich habe das immer unterschieden in neugierig und ich quatsche das überall rum. So nach dem Motto. Aber ich bin neugierig interessiert. Und ich bin wirklich daran interessiert, Menschen zu helfen, dass sie den nächsten Schritt in ihrem Leben geben, dass sie sich weiterentwickeln, dass sie wirklich so ihr Potenzial entwickeln. Und ein Baustein sind dafür eben diese Träume. Und es macht mich wirklich glücklich und es beseelt mich, wenn ich sehe, dass du mit meiner Hilfe, mit meiner Unterstützung oder durch einen Impuls oder durch irgendwas, was ich gesagt habe, sagst, Mensch Claudia, und das hat mich zum Nachdenken angekommen.
45:11
geregt. Und dann habe ich den nächsten Schritt getan.
45:13
Also ich werde nicht mehr die gleiche sein morgens, kann ich dir jetzt schon mal sagen. Ich werde wirklich da jetzt anders drauf achten und auch mit diesem Gefühl, weil du hast ja gesagt, dass der gute Traum beginnt eigentlich schon vorm Einschlafen. Ich habe alles genau beachtet und wenn ich was vergesse, höre ich mir einfach unser Gespräch nochmal an. Also ich gehe schon mit einem guten Gefühl und dann gehe ich in den Traum rein und dann bin ich sehr aufmerksam und du wirst mich, wenn du mich das nächste Mal triffst, Ich werde eine Entwicklung genommen haben. Es könnte sein, dass du mich gar nicht mehr erkennst.
45:42
Doch, ich glaube schon. Diese schönen blauen Augen, die werde ich sehen. Und wenn du magst, kannst du ja in mein Buch auch mal reingucken. Am Anfang habe ich so drei, vier Kapitel, die kann man sich durchlesen. Die hinteren zwei Kapitel, die sind eigentlich eher dafür da, um Impulse zu bekommen. Und da kannst du auch nochmal gucken, wie kannst du dir den Traum aufschreiben. Ja, man kann auch so eine Überschrift nochmal geben. Weil oft ist es so, wenn du mal nachdenkst, es hat immer so eine Kernaussage. Und das ist oft auch so eine Überschrift. Und ja, wenn du dich einfach nochmal wieder erinnern willst, mach das.
46:14
Ich habe dir auch ein Buch mitgebracht. Das möchte ich gerne. Lichtgespenster heißt es.
46:17
Lichtgespenster, ja. Und das werde ich mir natürlich sofort, werde ich mir das mitnehmen und durchlesen. Ja, ich möchte es dir gerne schenken. Und vielleicht hast du Lust, da mal reinzublättern. Also Claudia, wenn ich jetzt weiß, dass alle oder ganz viele unserer Hörerinnen so tolle Frauen sind wie du, dann bin ich ja noch viel glücklicher und beseelter, weil du hast dich ja als Hörerin bei uns gemeldet und hast gesagt, ich mache übrigens Traumdeutung und vielleicht können wir darüber reden und ich hätte mir diese Stunde nicht schöner vorstellen können. Hat dir Spaß gemacht? Ja, total.
46:48
Ich finde das ja so interessant. Ich bin mir sicher, alle Fragen, die ich gestellt habe, hätten andere Leute draußen auch gestellt, weil es ist einfach, man hat ein tiefgehendes Interesse an diesem Thema.
46:58
Und ich finde es so wunderbar, du hast so tolle Fragen gestellt und dass du auch so offen warst. Ja, also wirklich vielen, vielen Dank dafür.
47:05
Mir hat das so viel Spaß gemacht und weißt du, ich bin überhaupt nicht mehr aufgeregt. Bist du noch aufgeregt? Nee, bei mir ist es schon, die Aufregung ist geblieben.
47:13
Aber es freut mich sehr, dass du nicht aufgeregt bist. Die Übung ist eigentlich, dass die Leute nach zwei Minuten vergessen haben, dass irgendwas komisch ist und ein Mikrofon da hängt und eine Kamera läuft. Und das haben wir doch gut hingekriegt. Mega. Und auch dein Team übrigens.
47:27
Die sind toll. Also ich verstehe, dass die echt mega sind. Die haben dich ja auch ausgesucht.
47:32
Also liebe Claudia. Claudia Teubner übrigens nochmal im ganzen Namen. Das war ein großer Spaß und eine große Freude, dass du heute bei uns warst. Vielen, vielen Dank.
47:41
Unsere Community-Folge im Sommer. Vielen Dank. Tschüss. Ich danke dir. Tschüss. Toll.
47:50
Das war doch schon mal toll. Also ich habe so viel gelernt. Ja. Und nächste Woche geht es ja weiter, weil wir uns gedacht haben, vier Sommerfolgen mit ganz spannenden Menschen aus unserer Community, die gönnen wir uns. Und die wollen wir unbedingt zu Wort kommen lassen. Und deswegen gibt es nächste Woche eine Frau, deren Job mir sehr nah ist. Ich komme ja aus München und die ist Wiesenwirtin. Da wird es natürlich schon mal ein bisschen auch, Gott, ich meine, wir müssen uns auch darüber im Klaren sein, das Oktoberfest steht fast schon wieder vor der Tür. Das ist aber nicht mehr lange.
48:16
Ich glaube, es ist noch ein Monat oder so. Ja. Irgendwie so.
48:18
Also insofern können wir da schon mal drüber sprechen. Toll, dass die überhaupt jetzt noch Zeit hat, weil wahrscheinlich baut die schon die Bierbänke auf. Also das und vieles mehr gibt es in einer Woche. Wir freuen uns auf euch. Bis dann. Tschüss.
48:30
Mit den Waffeln einer Frau. Ein Podcast von Barbaradio. Das Radio von Barbara Schöneberger. In der Barbaradio App und im Web.