Beziehungskosmos

Beziehungskosmos

Journalistin Sabine Meyer stellt die Fragen und Psycho- und Paartherapeutin Felizitas Ambauen antwortet.

Was macht gute Beziehungen aus? Und wie kann man sie lernen? Auch zu sich selbst. Was sind die klassischen Alltagsfallen? Und wie verstehe ich mich und andere besser?

Die beiden Frauen führen die Hörer:innen auf leicht verständliche und nahbare Art an psychologische Kernfragen heran. Es geht um Prägungen aus der Kindheit und daraus entstehende Bindungsmuster. Um unflexible Glaubenssätze, die unsere Weltsicht beengen und um starre Schemata, die wenig Entwicklungsspielraum lassen. Aber auch um Emotionen und Bedürfnisse und darum, wie wir eine immer tiefere Verbundenheit zu uns selbst und unserem inneren Kind erlangen können.

Dieser Podcast ist ein wohlwollender Begleiter zur Selbstreflexion und lässt einen Schritt für Schritt beziehungsweiser werden.

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Mehr zu Felizitas Ambauen, Paar- und Psychotherapeutin: https://www.ambauen-psychologie.com/
Mehr zu Sabine Meyer, Journalistin und Podcast-Coach: https://www.sabinemeyer.ch/
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Résumé de l'épisode

In dieser Episode wird das Konzept der Ko-Regulation und die wechselseitige Wirkung von Nervensystemen beleuchtet. Die Moderatorinnen diskutieren, wie emotionale Unterstützung durch Präsenz und Sicherheit gelingt – sei es in der Kindheit, in therapeutischen Beziehungen oder in Partnerschaften – und warum rein verbale Zusicherungen oft hinter der körperlichen Schwingung zurückstehen. Zudem wird der Weg zur effektiven Selbstregulation thematisiert. Dabei liegt der Fokus auf der Notwendigkeit von Selbstwahrnehmung und der Fähigkeit, sowohl eigene Bedürfnisse zu spüren als auch die Umgebung oder andere Menschen als unterstützende Ressourcen für die eigene Regulation zu nutzen.

Chapitres

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Moments clés

Unsere Nervensysteme sind ansteckend. Unsere Stimmungen, unsere Emotionen werden super genutzt.

00:04:33 · Die Sprecherin erklärt, dass emotionale Zustände unbewusst auf andere übertragen werden können.

Worte haben keine Chance neben den Nerven.

00:06:11 · Es wird betont, dass die körperliche und energetische Verfassung schwerer wiegt als rein verbale Zusicherungen.

Die Neuroplastizität des Hirns ist grossartig. Das kann man immer noch lernen, obwohl es schon so ist, dass es am einfachsten wäre, wenn man das von Anfang an lernen würde.

00:17:30 · Es wird die Hoffnung vermittelt, dass durch die Plastizität des Gehirns auch im Erwachsenenalter neue Regulationsmuster erlernt werden können.

Resonanz kann nicht entstehen, wenn die Passung mega schlecht ist.

00:31:11 · Es wird betont, wie wichtig die Übereinstimmung der Bindungsstile zwischen Therapeut und Klient für den Therapieerfolg ist.

Amol, wer will sich regulieren, muss sich selber spüren.

00:52:19 · Der Sprecher fasst die Kernbotschaft des Gesprächs über die Notwendigkeit der Selbstwahrnehmung zusammen.

Épisodes

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143 Co-Regulation - Oder zurück in die Sicherheit

In dieser Episode wird das Konzept der Ko-Regulation und die wechselseitige Wirkung von Nervensystemen beleuchtet. Die Moderatorinnen diskutieren, wie emotionale Unterstützung durch Präsenz und Sicherheit gelingt – sei es in der Kindheit, in therapeutischen Beziehungen oder in Partnerschaften – und warum rein verbale Zusicherungen oft hinter der körperlichen Schwingung zurückstehen. Zudem wird der Weg zur effektiven Selbstregulation thematisiert. Dabei liegt der Fokus auf der Notwendigkeit von Selbstwahrnehmung und der Fähigkeit, sowohl eigene Bedürfnisse zu spüren als auch die Umgebung oder andere Menschen als unterstützende Ressourcen für die eigene Regulation zu nutzen.

25 sept. 2026
151-

142 Die narkotisierte Gesellschaft - Oder über den grünen Flight

In dieser Episode wird die Unterscheidung zwischen gesunder und dysfunktionaler Vermeidung beleuchtet. Die Moderatorinnen erläutern, dass der entscheidende Faktor für das Verhalten nicht die Handlung selbst ist, sondern das dahinterliegende Motiv sowie die Fähigkeit zur bewussten Steuerung von Mechanismen wie Fight, Flight oder Freeze. Zudem wird thematisiert, wie soziale Medien und eine moderne „Palliativgesellschaft“ die Selbsterkenntnis erschweren. Es wird diskutiert, wie der Drang nach ständiger Effizienz, Kontrolle und dem Vermeiden von Schmerz dazu führen kann, dass echte menschliche Tiefe und Verletzlichkeit verloren gehen.

11 sept. 2026
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141 Synchronität - Oder wie echte Verbindung entsteht

Sabi Maier und Felicitas Sambauer diskutieren über die Konzepte von Synchronität und Resonanz in zwischenmenschlichen Beziehungen. Sie erläutern, wie frühe Bindungserfahrungen die Neurobiologie der Resonanzfähigkeit prägen und welche Rolle Faktoren wie Stress, Selbstwahrnehmung und kulturelle Prägungen für echte Verbindung spielen. Das Gespräch vertieft zudem die Bedeutung von emotionaler Verfügbarkeit und körperlicher Wahrnehmung. Es wird aufgezeigt, wie chronische Erschöpfung oder Ablenkung die Fähigkeit zur Resonanz einschränken können und wie bewusste „Begegnungsinseln“ helfen können, die emotionale Sicherheit und Verbundenheit zu stärken.

28 août 2026
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BEST OF - Sexuelle Lust

In dieser Episode diskutieren Zabim Maier und die Therapeutin Felicitas Sambauern über die entscheidende Rolle des Kontextes für das sexuelle Verlangen. Sie thematisieren, wie Mythen, Stressfaktoren und individuelle Bedürfnisse die Erregbarkeit beeinflussen können und erläutern das duale Kontrollmodell von Gaspedal und Bremse. Zudem beleuchten die Sprecherinnen den Unterschied zwischen spontanem und responsivem Verlangen sowie die Bedeutung von Emotionsregulation. Ein weiterer Fokus liegt auf der Kommunikation von Bedürfnissen in Paarbeziehungen, um Leistungsdruck zu vermeiden und gesellschaftliche Vorurteile über körperliche Erregung und Orgasmen zu hinterfragen.

21 août 2026
148-

BEST OF - People Pleasing

In dieser Episode diskutieren Sabine Meier und Felicia Sambauer das Phänomen des People-Pleasing und die psychologischen Mechanismen hinter dem ständigen Bedürfnis nach externer Bestätigung. Sie beleuchten, wie erlernte Muster zur Vermeidung von Ablehnung und Scham sowie Konzepte wie Parentifizierung dazu führen können, dass eigene Bedürfnisse zugunsten sozialer Bindung unterdrückt werden. Zudem thematisieren die Expertinnen den therapeutischen Prozess der Veränderung. Dabei geht es um die Umdeutung von Schuld- und Schamgefühlen, das Erlernen kleiner Abgrenzungsübungen im Alltag und den Weg von unbewusster Überanpassung hin zu einer gesunden Autonomie und Selbstfürsorge.

14 août 2026